Wiederaufbau des Berliner Süd- Ringes 1994  

 Zum Wiederaufbau des Süd- Ringes wurden Aluminium- Verbundstromschienen mit einer 5mm starken Edelstahlsohle eingebaut. Diese neue, leichtere Aluminium- Stromschiene ermöglicht eine einfachere Montage beim Aufbau der Anlage und sicher, gegenüber der Weicheisenstromschiene, eine höhere Stromtragfähigkeit und geringere Verluste für die Bahnenergieversorgung. Dies war letztendlich auch durch den Einsatz der drehstromgetriebenen Neubauzüge der BR 480 erforderlich geworden. Die Verwendung der Aluminium- Stromschiene brachte die vollständige Neuentwicklung, aller Anbauteile (Aufläufe, Laschenverbindungen, Dehnungsstöße etc. ) mit sich. Es ergab sich z.B. auch eine neue Verbindungstechnik an den Laschenverbindungen die mittels Huck- Bolzen eine strom- und formfeste Verbindung der Schienenlängen untereinander sichert. Das zusätzliche Anbringen von Stromverbindern entfällt dadurch. Die Dehnungsstöße ( Dilatationen ) wurden vollständig überarbeitet. Auflaufspitzen und Weichenaufläufe basieren ebenfalls auf der Aluminium- Verbundschiene. Es kamen auch GFK- Stromschienenträger zum Einsatz. Diese Träger besitzen keinen Isolator in Form eines eigenständigen Bauteils mehr. Die Isolierstrecke wird über die Kunststoffoberfläche gesichert. Eine Höhenverstellung ist über ein Raster zwischen Träger und Klaue möglich.