Die Stromschienenanlage „alte“ Wannseebahn  1900-1902

 Die Stromschiene der „alten“ Wannseebahn wurde seitlich vom Stromabnehmer der Züge bestrichen. Sie ähnelte der noch heute bei der Hamburger S-Bahn eingesetzten Bauweise. Die Energiebereitstellung der damals benötigten Spannung von 750 V-DC erfolgte über Freileitungen und wurde mit Hilfe der längs der Strecke verlegten Arbeits- (Speise) -leitungen in die Stromschiene verteilt. Der Versuchsbetrieb auf dieser Strecke wurde jedoch 1902 wegen unzureichender betrieblicher Ergebnisse wieder eingestellt. Die Rückstromführung erfolgte über die Fahrschienen. Dazu waren die Schienenstöße mit Kupferseilen überbrückt und Querverbinder sorgten für eine gleichmäßige Verteilung des Rückstromes auf beide Gleise.

Versuchszug der Wannseebahn mit seitlich bestrichener
 Stromschiene mit Holzschutz